Freitag, 2. Oktober 2015

Crafty Friday #5: Öl-Lavalampe oder wieso lässt sich Wasser nicht mit Öl mischen

Mein Grosser ist wahnsinnig fasziniert von allem, was mit Wissenschaft zu tun hat. Daher liebt er Experimente. Dieses mal haben wir ein einfaches 5-Minuten Experiement zum Thema Dichte gemacht. Dazu braucht ihr:

  • ein dicht schliessendes Gefäss (PET-Flasche oder Configlas)
  • Wasser
  • Speiseöl (möglichst klar)
  • Lebensmittelfarbe
  • Trichter



Füllt das Gefäss mit Hilfe des Trichters zur Hälfte mit Wasser. 


Gebt ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazu. Dann füllt ihr den Rest mit dem Öl auf, möglichst bis kurz vor dem Überlaufen. Jetzt kommt der Deckel drauf


Verantwortlich für dieses Schauspiel ist die Tatsache, dass das Öl leichter ist als Wasser. Physikalisch ausgedrückt bedeutet das: Das Öl hat eine geringere Dichte als Wasser. Dichte bezeichnet die Masse im Verhältnis zum Volumen (das ist der Rauminhalt). Ganz direkt gesagt: 1 Liter Öl wiegt weniger als 1 Liter Wasser. Wie ein Stück Holz (das auch eine geringere Dichte hat als Wasser) schwimmt es oben auf der Wasseroberfläche. Öl hat noch eine andere Eigenschaft: es ist hydrophob. Das kommt aus dem Griechischen: "hydro" heisst Wasser und "phob" heisst ängstlich. Öl kann also Wasser nicht leiden, deshalb verbindet es sich nicht damit. Normalerweise mischen sich Flüssigkeiten, wenn man sie zusammengiesst - Limo und Cola, Kirschsaft und Bananensaft, Apfelsaft und Mineralwasser... nicht aber Wasser und Öl.


Wenn ihrs richtig blubbern lassen wollt, dann schmeisst noch eine Brausetablette hinein. Durch das Auflösen der Tablette steigen Gase nach oben und nehmen etwas Wasser mit. Über dem Öl platzen die Blasen auf und das Wasser schwebt durch seine grössere Dichte wieder nach unten. Ihr könnt euch dazu auch das Video von "Wissen macht Ah!" anschauen.

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